Tonis Lebensdaten

Toni Zweifel lebte von 1938 bis 1989. Er war Ingenieur und Initiator der Limmat Stiftung.

Zur Person

Toni Zweifel wurde am 15. Februar 1938 in Verona als Sohn der Italienerin Antonia, geb. di Benedetto, und des Schweizer Textilfabrikanten Giusto Zweifel geboren. Die Kriegsjahre verbrachte er zeitweise mit der Mutter und der jüngeren Schwester in der Schweiz, hauptsächlich im Kanton Glarus. 1944 wurde er in San Giovanni Lupatoto bei Verona eingeschult. Zwischen 1949 und 1957 besuchte er dann die Sekundar- und die Mittelschule in Verona. Anschließend ging er nach Zürich, um an der dortigen Eidgenössischen Technischen Hochschule (ETH) Maschineningenieur zu studieren.

1962 zum Opus Dei

Gegen Ende des Studiums kam er über Mitstudenten in Kontakt mit dem 1961 eröffneten Studentenheim Fluntern, für dessen christliche Orientierung das Opus Dei zuständig war. Dort zog er Anfang 1962 ein. Am 19. März desselben Jahres bat er um die Aufnahme in das Opus Dei. Im Juni 1962 schloss er das Studium ab und trat gleich anschließend seine erste Arbeitsstelle in der Privatindustrie an, ebenfalls in Zürich.

1964 wurde Toni wissenschaftlicher Mitarbeiter am ETH-Institut für Thermodynamik. Zwei Jahre später betraute man ihn zusätzlich mit der Leitung des Studentenheims Fluntern. Anlässlich einer Arbeitstagung in Rom im Jahr 1970 schloss er persönliche Bekanntschaft mit dem heiligen Josefmaria Escrivá, dem Gründer des Opus Dei.

1972: Gründung der Zürcher Limmat Stiftung

Das Jahr 1972 brachte eine berufliche Wende: Toni wurde Leiter der neu gegründeten Zürcher Limmat Stiftung. In den folgenden 17 Jahren bis zu seinem Tod sollte diese Einrichtung Hunderte von Bildungs- und Sozialinitiativen in über 30 Ländern auf 4 Kontinenten mittragen.

Tonis Arbeit zeichnete sich aus durch Professionalität und christlichen Geist. Diese Haltung verband sich mit humorvoller Wärme und einem völlig anspruchslosen Lebensstil.

1986: Tödliche Leukämie

Am 19. Februar 1986 stellten die Ärzte fest, dass Toni an Leukämie erkrankt war. Es folgten mehrere Chemotherapien, deren Wirkung immer weniger lang dauerte. Mit heiligmäßiger Ergebenheit in den Willen Gottes nahm Toni diese unheilbare Krankheit an, die ihn im Zenit seiner Schaffenskraft ereilt hatte. Er starb in Zürich am 24. November 1989 im Ruf eines exemplarischen Weltchristen. Im Friedhof Fluntern in Zürich fand er seine letzte Ruhestätte.

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